Love at the first sight - Cruising for adults ("stolen") - Finally you get the goody normally only kids get somewhere - That is all I love Holland America Line for. And it might sound stupid: You can experience a wonderful cruise on a small ship like RYNDAM too.

2008-07-04

Seetag/Day at Sea 3 auf der/on EURODAM

Sorry - but my first blogs were only published in German. Therefore please use a translator service like with Google to get a rough idea what I wrote then. Thanks for understanding.


Leider begann der Seetag nicht so wie gestern...



Aber auch das hat sich im Laufe des Tages geändert...



Der Tag begann wieder mit Frühstück im Rembrandt's.

Die Auswahl des Gebäcks wechselt wohl von Tag zu Tag... auf jeden gab es heute keine Croissants...





Der Muffin war nicht so extrem amerikanisch süß.

Und die HAL-eigene Teesorte machte neugierig...





Der Früchteteller sah heute etwas anders aus und das Müsli Schweizer Art hat nichts mit einem Bircher Müsli zu tun...





Dieser Joghurtbecher war wiederum sehr lecker, wenn dieser aufgebröckelte amerikanische Müsliriegel nicht gewesen wäre. Der machte es wieder extrem süß...

Im Gegensatz zur CENTURY bekommt man zum Glück seine Banane ohne flüssige Schlagsahne.





Vielleicht sollte man mal es mit einem anderen Waffeleisen probieren. Aber die waren leider so dick, dass die Konsistenz nicht so stimmte...

Dagegen war dieser Corned Beef Patty mal eine neue geschmackliche Entdeckung... Mal gucken, ob ich auch bei NCL danach fragen kann...





Natürlich sind die besten Plätze im Crow's Nest schon längst belegt...

Trotzdem gönnen wir uns etwas zu trinken...









Heute gehen zum Vormittagsprogramm ins Culinary Arts Center, in dem uns der Chef des Pinnacle-Grills Tipps für Canapés gibt...





Die Vorführungen werden auf vier Großbildschirme übertragen. Schade, dadurch dass es nur eine Deckenkamera gibt und der Chefkoch nicht besonders telegen ist, bekommt man leider nicht allzuviel mit.

Der Chefkoch bewegt sich zu schnell, so dass die Kamera nicht immer folgen kann. Und gibt es wohl keine Markierungen, damit der Chefkoch weiss, wo für die Kamera es am Besten ist, das Essen zu erfassen. Er hat es grundsätzlich hinter einer Abdeckung gestellt, so dass die Kamera nicht heran kam.

Sie wiederum muss wohl aus dem Team des Cruise Directors sein. Sie war Vollprofi und hat ggfls. eingegriffen, um die Situation zu lockern usw.

Nach dem Fiasko am gestrigen Abend und der Reservierung abends im Pinnacle wollten wir in der Kabine eine Kleinigkeit essen.

Ich hatte eigentlich für den Einschiffungstag Canapés bestellt. Die Infokarte zum Abrufen, kam leider erst kurz vor dem Abendessen, so dass wir sie uns heute Mittag gönnen wollten.

Um 10.30 Uhr habe ich versucht für 12.00 Uhr die Canapés zu bestellen. Leider artete das in eine Endlos-Diskussion aus, ob ich die Dinger schon bezahlt hätte oder nicht. Auch der Umstand, dass ich dazu direkt 4 Suppen und 4 Sandwiches bestellt habe, führte dazu, dass um 12.00 Uhr nicht das Essen kam, sondern ein Anruf, dass man leider erst jetzt gemerkt hätte, dass die Bestellungen zusammengehören und die Bezahlung geklärt sei (ich sollte übrigens den Text der Karte am Telefon vorlesen...). Man würde es in 20 Minuten alles bringen.



Die Canapés waren dann eine Enttäuschung:

1. weil sie so aussahen, als ob sie gerade von der Bühne im Culinary Arts Center auf Teller drapiert wurden, um sie uns zu bringen...

2. weil sie lange noch nicht so gut und reichlich waren, wie auf der CARNIVAL FASCINATION.

Hier besteht durchaus ein Potential für Verbesserungen.

Die Suppen waren ganz in Ordnung.





Die Hühnchen- und Steaksandwiches waren ganz o.k. - genauso wie der Kartoffelsalat.

Einer von uns musste sich auf die Kiste setzen, die sich jedoch als Sitzbox herausstellte und die man als Aufbewahrungsmöglichkeit nutzen kann.

Der Innenarchitekt hat auf jeden Fall einen Orden verdient und sollte sich ggfls. auch mal um die QUEEN VICTORIA kümmern.



Während wir auf das Essen gewartet haben, haben wir meinen Eltern mal unsere Bilder gezeigt. Obwohl unsere Kabinen 6003 und 6004 ja spiegelverkehrt sein sollten, fiel auf, dass die Farben der Möbel bei meinen Eltern in der Kabinen wohl auf einander abstimmt war, während wir wohl in einer Verzweiflungstag einen farbfremden Tisch bekommen haben.

Von meinen Eltern haben wir erfahren, dass dieser Couchtisch auch noch höhenverstellbar ist. Etwas enttäuscht waren wir darüber, dass sie keine Bademäntel hatten und auch keine Handtuchtiere abends.

Wir haben davon unserem Steward Sudirman erzählt. Er hat dann sofort meinen Eltern einen Handtuchhund gebaut und zwei Bademäntel gebracht, obwohl es gar nicht sein Verantwortungsbereich war.

Überhaupt: die gesamte Einstellung der Crew stimmte. Alles, was wir eigentlich so bei CUNARD und CELEBRITY erwartet und vermisst haben, haben wir HAL bekommen.

Jeder war nett und freundlich. Man wurde von jedem begrüßt. Viele nahmen sich die Zeit ein paar freundliche Worte zu wechseln. Die Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft war überwältigend:

Wenn ich beispielsweise die Toilette gesucht habe und einen Steward beim Staubsaugen gefragt habe: Sofort wurde der Staubsauger fallengelassen, und ich wurde zur Toilette begleitet.

Als der Messingtürrahmen am Boden geputzt wurde, hätte ich auch bequem über die Reinigungsflasche darüber steigen können. Selbstverständlich wurde sich 1 m bevor ich Stelle erreicht habe, bei Seite geräumt.

An der Rezeption: Der Schlusssatz: "Is there anything else I can do for you?" - Das sagt doch schon alles!!!

Auch an den Bars - o. k. es gibt kein Extra-Tipping-Feld auf den Getränkeabrechnungen. Ich hatte meine Soda-Card für 20 Pops und die eigentlich keinen Grund nett zu mir zu sein. Sie waren es aber! Wir haben gerne 1 USD als Trinkgeld raufgelegt, wenn sie mir meine Fountain-Cola geholt haben. Danach mit Mr. und meinem Nachnamen nur noch angesprochen zu werden, war schon ein tolles Gefühl.


Es ist 4. Juli - Amerikanischer Nationalfeiertag. Für sie wurde ein entsprechendes Picknick am Pool vorbereitet mit allen amerkiansichen "Leckerlies...".









Und nachmittags war es so schön, dass ein Teil des Daches aufgemacht werden konnte.

Das ist übrigens die Pasta-Ecke im Lido, aus der dann abends das Canaletto wird...



Silk Den wurde dann unser Stützpunkt für den Rest des Nachmittags. Dort haben wir dann auch RevNeal und MaryEllen aus dem cruisecritic.com-Forum getroffen und uns kurz unterhalten.





So ein alkoholfreier Cocktail kostet mit 3.25 USD zzgl. 15% Trinkgeld nicht viel.





Den schönen entspannenden Tag müssen wir leider verlassen, weil wir um 17.30 Uhr eine Reservierung im Pinnacle Grill haben.

Die Reservierung wurde im Internet für den 02. und 03.07.2008 angeboten. Ich habe daher 4 Plätze für den 03.07.2008 reserviert und auch schon bezahlt. Später erhielt ich eine Anfrage von HAL Seattle, ob es mir auch möglich wäre am 04.07.2008 im Pinnacle zu essen. Ich habe zugestimmt, weil es sowieso mein Wunschtermin war.

Leider gab es auf dem Schiff ein generelles Problem: Die Tagesprogramme kommen immer recht spät, so dass man eigentlich selten zur typischen Schlafenszeit sich absprechen kann, was wann wie am nächsten Tag machen will oder zum Beispiel zum Frühstücken verabreden möchte.

So erfahren wir also erst mitten in der Nacht zuvor, dass die Shows um 20.00 Uhr und 22.00 Uhr laufen.

Meinen Eltern ist 22.00 Uhr zu spät und nach der Erfahrung im Tamarind am ersten Abend, wollen wir gerne bereits um 18.00 Uhr statt 19.30 Uhr essen.

Als ich morgens nachfrage, ob es möglich wäre schon um 18.00 Uhr einen Tisch zu bekommen, meint der Kellner, dass ich schon gestern erwartet wurde, und dass meine Reservierung verfallen sei.

Nach dem ich meine Sprache wieder gefunden habe, erkläre ich ihm, dass ich von HAL Seattle angefragt wurde, ob ich bereit wäre auch heute statt gestern zu essen.

Nun schluckt er. Nach dem er hin- und her sucht, findet er wohl tatsächlich eine Mail von HAL Seattle in der meine Änderung bestätigt wurde.

Ich erkläre ihm, dass ich gerne gegen 18.00 Uhr essen möchte, wegen der Show. Er meint daraufhin, dass der Manager jetzt frei hätte und er entscheiden müsse, ob ich früher essen könnte weil nicht klar sei, ob ein Tisch frei sei. Der Umstand dann, dass ich ihm gedroht habe, dass er den größten Zorn seines Lebens abbekommen würde, zumal ich eine Bestätigung von Seattle hätte, eine Gift-Card auf meiner Kabine mit 04.07.2008 liegt und schon alles von meiner Kreditkarte abgebucht sein, führte wohl dazu, dass er in seiner professionellen Verzweiflung oder verzweifelten Professionalität mir einen Tisch zugesagt, auch wenn er noch gar nicht wusste, welchen.

Im Nachtrag ärgerlich. Obwohl bereits alles bereits von der Kreditkarte abgebucht: Die 80 USD tauchten natürlich wieder auf der Rechnung auf, obwohl nichts unterschrieben wurde und erklärt wurde, dass alles erleidgt sei. Aber die Vorsprache an der Rezeption erfolgte ohne lange Diskussionen. Der Betrag wurde entsprechend wieder gekürzt.





Es hat um 17.30 Uhr geklappt. Kein Zorn.

Ionel und hauptsächlich Dominik (aus Deutschland) bedienen uns.

Um es vorweg zu nehmen:

Meine Bemerkung im Gästebuch lautet:

101% Performance!
(Service and Food)

Wir bekommen zunächst u. a. Knoblauchbutter, mit der mein Vater Freundschaft geschlossen hat und er rückt sie auch nicht mehr raus.





Das Brot ist nochmals drei Klassen besser als auf dem Rest des Schiffes.

Als wir vormittags in der Canapékochvorführung waren, gingen dem Chefkoch des Pinnacle Grills die Brote aus. Kurzerhand erläutert er, dass man auch die chinesischen Suppenlöffel nehmen kann, die hier für das Hummerfleisch verwendet werden.

Als wir Dominik fragen, ob dem Chefkoch die Brotscheiben ausgangen sind, lacht er höflich. Er wusste wohl, was gemeint ist.

Obwohl Dominik extra Suppenlöffel aufgetragen hat, benutzen wir irrtümlich die chinesischen Suppenlöffel. Irgendwie passt es nicht, weil sie so klein sind und man so tief mit den Fingern in die Schale muss.

Dominik ist professionell und höflich genug, nicht laut herauszuprusten, sondern lächelt höflich, so dass wir über uns selbst lachen müssen: Wozu hat er eigentlich die Suppenlöffel aufgetragen? Keiner von uns hat bemerkt, dass der chinesische Suppenlöffel nur zur Dekoration war.

Die Hummersuppe war übrigens sehr lecker. 102% Perfektion wäre ein Vorbeikommen mit einer Pfeffermühle... So waren es 101%, weil ich die Silberpfeffermühle am Tisch selbst bedienen musste.





Die Sardellenfilets im Cesar's Salad waren doch etwas irritierend.

Die Lachs und Jacobsmuschelnkaltplatte war der Gedicht...





Schade auch hier die Salatsauce mir einen Tick zu sauer... Sollte aber so sein lt. Dominik.

So holen dann meine Eltern auch den Land&Sea nach, den sie am Vorabend verpasst haben.





Mein Hummerschwanz war auch große klasse.

Genauso die Filetsteaks Diana. Recht lustig: die Beilagen... schön übersichtlich...





Hier der Hummer als Nudeleinlage verarbeitet...

Und dann die Pralinés zum Kaffee.





Der Früchteteller zum Nachtisch, wobei die Sabayone-Sauce wohl vergessen wurde.

Unsere "Not-so-classic"-Baked Alaska... leider ohne Feuerwerk oder Wunderkerzen... dafür XXXXXL.





Innen mit Ben&Jerry Kirscheis, richtig lecker, aber amerikanisch süß...

Und an dieser Stelle: Vielen Dank, Dominik, dass Sie Ihr Versprechen gehalten haben, und mir noch die Kopie der Speisekarte auf die Kabine vorbringen lassen.

In der Kabine wartete dann schon wieder Douglas Ward, der vom Kapitän unterzeichnet wurde.





Das Theater ist ebenfalls gut durchdacht. Halter für Getränke.

Platz zum Vorbeilaufen, ohne dass man Aufstehen muss.





Und hier der Cruise Director Shane Michels, der es sehr unaufdringlich gemacht hat. Also eben nicht Shopping-Mall mäßig!!!

Das Beste: die Höhenunterschiede sind so gestaltet, dass man überall gut sehen konnte:





Die Show war ein Appell an den Jahrmarkt der "Gefühle"...





der 50er, 60er, 70er, 80er...





Oben wird "Hold me, thrill me, kiss me" gesungen und unten "Thriller"... so die Kontraste...





Und hier das Finale. Es ist ein wenig "altbacken" konservativ. Sicherlich nicht "Tubez", aber mir gefiel es so gut, dass ich mir überlegt hatte, um 22.oo Uhr nochmals hinzugehen. Nur meine Müdigkeit hat mich davon abgehalten.





In der Kabine wartete das letzte Handtuchtier, sowie ein paar Pralines und ein Souvenir zur Jungfernfahrt:





Eine Delfter Fliese mit der EURODAM.

Die Koffer haben wir schon hinaus gestellt, aber als Nachtrag: So professionell sind die Anweisungen für den Ausschiffungstag und Kofferanhänger noch nicht gekommen.





Auf dem Cover steht "Thank you for sailing with us".

Das ist ehrlich gemeint. So habe ich es durch die Crew erlebt.

Ich kann nur sagen: "Thank you for letting sailing with you!".

Danke nochmals an die gesamte Crew, die diese Reise unvergesslich gemacht haben.

Bis morgen in Kopenhagen!

HeinBloed

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