Love at the first sight - Cruising for adults ("stolen") - Finally you get the goody normally only kids get somewhere - That is all I love Holland America Line for. And it might sound stupid: You can experience a wonderful cruise on a small ship like RYNDAM too.

2009-07-12

Tag/Day 3.3 auf der/on EURODAM in Kopenhagen/Copenhagen, Denmark

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Nach dem wir uns von Brunos Schwester und Schwager verabschiedet haben, brauchen wir zunächst einen starken Kaffee.

Cruise Director JT ist es schuld, dass ich Koffein brauche, am besten intravenös. Obwohl wir in meiner absoluten Lieblingsstadt sind: irgendwann muss ich den toten Punkt überwinden, damit ich die Stadt weiter genießen kann.

Wir wollen "anschaffen" und somit auf den "Strich" gehen, sowie die anderen Dänen auch.

Denn die Dänen sind das einzige Volk der Erde, die auf den "Strich" gehen.

Die Haupteinkaufsstraße nennt sich sich "Strøget", was eben übersetzt Strich heißt, wobei die Straße eigentlich aus mehreren Einzelstraßen besteht.













Ein Teil der Geschäfte hat im Rahmen der cOPENhagen-open for you-Aktion auch heute am Sonntag geöffnet. Normalerweise haben viele Geschäfte nur am 1. Sonntag im Monat geöffnet.



Während das Haupthaus von Illum geschlossen hatte, war das Illum Bolighus (das Einrichtungshaus) geöffnet. Nur das hätte ich auch später am Flughafen gehabt...





Da schönes Wetter ist, herrscht ein sehr buntes Treiben.

Ich erinnere mich aus meiner Kinderzeit, dass man schon damals offen den Kirchhof der Heilgigeistkirche genutzt hat, um dort Pausen einzulegen oder was auch immer...









Am Rathausplatz endet der Strøget und so sind wir an den ersten Platz, an den ich mich bewusst in Kopenhagen erinnere. Wir hatten damals in der Nähe des Flughafens in einem Hotel gewohnt und sind mit dem Bus zum Rathausplatz gefahren.

Auch damals sind wir dort zur Stadtrundfahrt gestartet. Nur waren damals HoHo-Doppeldeckerbusse unüblich.





Die Vesterbrogade hat sich irgendwie in dreißig Jahren kaum verändert.



Und Hans Christian Andersen sitzt immer noch dort und guckt immer noch zum Tivoli rüber.







Nur am Busbahnhof hat sich was getan und dieser schwarze Granitblock ist dort entstanden.

Im Vesterbro Bryghaus (Hausbrauerei) sind wir mit einem Cruiser aus dem cruisecritic.com-Forum verabredet. Leider hat er irgendwie nicht mitbekommen, dass dort sonntags geschlossen ist.

Neben hat aber Rosie McGee's geöffnet und wir setzen uns draußen hin und genießen Sonne und Wind.



Leider hatte sich das Treffen zerschlagen, weil sein Rechner zusammengebrochen ist. So konnte er weder feststellen, wann wir verabredet sind, noch wie er mich erreichen kann.

Zehn Minuten warten wir und dann entschließen wir uns, dass wir uns von der EURODAM verabschieden und bei der Gelegenheit gucken, wie die Situation am Bahnhof Nordhavn ist.



Wenige Meter nach diesem Tivoli-Eingang ist dann der Hovedbanegård (auf Deutsch: Hauptbahnhof). Das perfekt auszusprechen stellte für mich immer eine große Herausforderung dar.





Wichtig ist immer, dass man diesen Ausgang zum Banegårdspladsen findet, der leider nicht richtig toll beschildert ist.





Daher orientiert man sich am besten an den Fahrkartenschaltern, zu denen die Schilder führen.





Gegenüber findet sich ein anderes Nobelhotel: das SAS ROYAL HOTEL, wie es zu meiner Kindheit hieß und heute Radisson Blu Royal Hotel.

Auf der rechten Seite an der Straßenecke befindet sich die Touristeninformation.





Auf der Brücke gegenüber des Ausgangs am Banegårdspladsen befindet sich die Bushaltestelle der Linie 26:

sie fährt täglich zum Langelinie-Terminal,
montags bis freitags gibt es auch einen Abzweig (Færgehavn Nord), der fast am Frihavn-Terminal lang führt.

Ein aktueller Fahrplan (Stand Juli 2009) kann man sich hier als pdf herunterladen:

http://www.moviatrafik.dk/Timetable%20Resources/26-0026-030209.pdf



Wir versuchen uns dieses Mal am Touch-Screen-Automaten der DSB, um uns die richtige Fahrkarte zum Flughafen zu kaufen...



Auch wenn man es geschafft, auf Englisch umzuschalten:

Københ. Lufth. Kastrup steht für

Københavns Lufthavn Kastrup und somit für den Flughafen...





Das ist ja nun einfacher zu verstehen...

31,50 DKK... wieso haben wir vorhin nur 21,00 DKK bezahlt... wir sind doch nicht etwa schwarz gefahren...





Oh Klasse: schon wieder werden keine Banknoten akzeptiert...

... und wieso Chip auf der Kreditkarte... ich habe gar keinen...



Die Kreditkarte wird trotzdem akzeptiert... aber wieder nur mit PIN...





... und auch ohne Chip bekommen wir die Fahrkarten.

Zunächst einmal fahren wir jedoch nach Nordhavn.

Alle Züge starten vom Gleis 9 und 10.





Bis auf Linie H können wir alle Linien benutzen.







Nach dem unser Zug rausgefahren ist, sehen wir sie

EURODAM und auch noch COSTA ATLANTICA.

Mit Gepäck wäre mir das allerdings zu weit... Ich habe Urlaub...





Zumal kein direkter Ausgang zur Freihafen-Seite führt...





Wenigstens gibt es einen Fahrstuhl, damit man erst mal auf die andere Seite des Bahndamms kommt...





... und sich dann bei ALDI (Nord !!!) stärkt und sich irgendwann später unter den Bahndamm durch auf die andere Seite begibt...







Und für die Rückfahrt merken wir uns: Bei ALDI (Nord) erst einkaufen, damit man genügend Münzen hat... oder die PIN der Kreditkarte sich bei der Bank besorgen...

... und bitte merken:

2 Zonen für Fahrten in die Stadt
3 Zonen für Fahrten zum Flughafen







Wir fahren zum Bahnhof Nørreport zurück. Von hier gehen sowohl Metro als auch Regionalexpresszüge zum Flughafen.





Die Züge fahren alle zehn Minuten und halten seltener... Nehmen wir lieber den Zug...

Über enge Treppen geht es zum Bahnhsteig...





Unser scheint gerade weg zu sein... Sollen wir U-Bahn nehmen...

Bis dass wir vermutlich am Bahnsteig der U-Bahn sind, haben wir sie sowieso verpasst...







Wir sind im richtigen Zug und der Vorteil, wenn man Nørreport einsteigt: es ist schön leer, was sich schlagartig ändert, wenn der Zug am Hauptbahnhof vorbeikommt.





... aber wir haben es geschafft.



Viel Zeit für die Lounge, die sehr schön ist, blieb nicht mehr. Wir hatten Glück, dass wir eine Lufthansa-Maschine mit SAS-Nummer hatten: so mussten wir nichts für Getränke und Essen bezahlen.

Dass diese Reise so schön verlaufen ist, lag vor allem an zwei Punkten:

Man konnte im Vorfeld sich sehr gut informieren - allerdings nicht beim deutschen Verkaufsagenten, der nicht besonders kooperativ sich zeigte.

Für eine Gesellschaft, die sich sehr auf das ältere Klientel spezialisiert hat, dürfte die Möglichkeit während der Bürozeiten in Seattle zu chatten (jawohl!!!) äußerst kommunikativ sein.

Alle Fragen zu dieser Kreuzfahrt wurden beantwortet. Man muss allerdings verdammt schnell tippen können. Am anderen Ende können die es auf jeden Fall.

Auch diese Kreuzfahrt war nicht frei von Problemen.

Nur der große Unterschied war, dass man Probleme an der Rezeption als Herausforderung betrachtet sie zu lösen.

So blöd, wie es klingen mag: ich hätte gerne mehr Probleme gehabt, nur um sie wirklich von so einem tollen Team lösen zu lassen. Die haben niemanden im Regen stehen lassen.

Alle Probleme, die akut waren, wurden professionell, schnell und zu meiner vollsten Zufriedenheit gelöst.

Vor allem wurden offene Probleme, die nicht an Bord gelöst werden konnten, mit einem Kärtchen mit der Adresse des Kundendienstes gelöst: nach dem Motto: schreiben Sie mal dahin, wenn Sie sich wieder beruhigt haben.

Der After-Sales-Service funktioniert einwandfrei. Ich stehe noch heute in Kontakt mit dem Schiff und bin sehr zuversichtlich, dass ich meine ausstehende Geschenklieferungen noch bekomme. Sie haben sich von sich aus gemeldet, wann es voraussichtlich sein wird.

So einen tollen Service, sowohl an Bord wie auch hinterher habe ich bislang noch nicht erlebt.

Und das haben wir belohnt:

Wir haben uns für eine Reise nächstes Jahr mit der WESTERDAM entschieden und freuen uns schon darauf, wenn wir eine Woche lang, es uns gut gehen lassen können.

Nur eine Bitte an Cruise Director JT, falls er an Bord der WESTERDAM nächstes Jahr dann sein sollte:

Ich werde älter und kann nicht mehr alle Aktivitäten mit meinem alten Körper so koordinieren und unterbringen. Bitte packen Sie in das Tagesprogramm auch ein paar Stunden zum Schlafen mit rein...


Zum Stichwort After-Sales-Service können wir noch zwei aktuelle Reaktionen mitteilen:

Royal Caribbean hat uns mit einem Haufen Textbausteinen bedacht...

und

ein ganz große Überraschung kam von Premicon Line (mit der PREMICON QUEEN sind wir im Dezember 2008 gefahren):

Irgendwann haben wir doch darum ersucht, uns nicht mehr mit Broschüren zu belästigen, da sie ja auch nicht gewillt sind, mir zu antworten.

Die Antwort war überraschend: sie haben offensichtlich damals das Schreiben nicht erhalten. Irgendwie zwischen Faxeingang und Sekretariat verschwunden...

Auf jeden Fall haben sie in einer ähnlich professionellen Weise, wie CUNARD und NCL geäußert.

Wir haben die Zusage, dass man uns in Zukunft nicht mehr als 5. Rad am Wagen zu einem Charter packt und doch individueller auf unsere Fragen zum Ablauf eingehen wird und nicht nur das BordABC vorlesen wird...

Und da wir nicht nur einen Haufen Textbausteine zurückbekommen haben, ist für uns die Sache erledigt und wir sind auch wieder offen für eine Flusskreuzfahrt mit der PREMICON QUEEN.

Besser spät als nie. Und besser so professionell als halbherzig.

Wie verspochen: es folgt noch ein Nachschlag zur EURODAM... in den nächsten Tagen...

Gruß
HeinBloed

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